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Code of Conduct

Die ATT Umweltsimulation bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit. Dieser Code of Conduct (CoC) zur gesellschaftlichen Verantwortung hält fest, was dies insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie Transparenz, vertrauensvolle Zusammenarbeit und Dialog bedeutet. Die Inhalte dieses CoC sind Ausdruck der Wertebasis der ATT Umweltsimulation, wie sie auch in der Vision und Mission des Unternehmens definiert und festgehalten sind.

1. Grundverständnis über gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung

Diesem CoC liegt ein gemeinsames Grundverständnis gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung zugrunde. Dies bedeutet für das Unternehmen, dass es Verantwortung übernimmt, indem es die Folgen seiner unternehmerischen Entscheidungen und Handlungen in ökonomischer, technologischer wie auch in sozialer und ökologischer Hinsicht bedenkt und einen angemessenen Interessenausgleich herbeiführt.

Das Unternehmen trägt im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume freiwillig zum Wohle und zur nachhaltigen Entwicklung der globalen Gesellschaft bei. Es orientiert sich dabei an allgemein gültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität und Rechtschaffenheit und am Respekt vor der Menschenwürde.

2. Geltungsbereich

Dieser CoC gilt für alle Mitarbeiter des Unternehmens. ATT Umweltsimulation verpflichtet sich, die Einhaltung der Inhalte dieses CoC auch bei seinen Lieferanten und in der weiteren Wertschöpfungskette im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume zu fördern.

3. Eckpunkte gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung

ATT Umweltsimulation wirkt aktiv daran mit, dass die im Folgenden genannten Werte und Grundsätze nachhaltig beachtet und eingehalten werden.

Einhaltung der Gesetze

ATT Umweltsimulation hält die geltenden Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften der Länder ein, in denen es tätig ist.

Integrität und Organizational Governance

ATT Umweltsimulation orientiert sein Handeln an allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität, Rechtschaffenheit, Respekt vor der Menschenwürde, Offenheit und Nichtdiskriminierung von Religion, Weltanschauung, Geschlecht und Ethik.

ATT Umweltsimulation lehnt Korruption und Bestechung im Sinne der entsprechenden UN-Konvention[1] ab. Es fördert auf geeignete Weise Transparenz, integres Handeln und verantwortliche Führung und Kontrolle im Unternehmen.

ATT Umweltsimulation verfolgt saubere und anerkannte Geschäftspraktiken und einen fairen Wettbewerb. Im Wettbewerb richtet es sich an professionellem Verhalten und qualitätsgerechter Arbeit aus. Mit den Aufsichtsbehörden pflegt es einen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Umgang.

Verbraucherinteressen

Soweit Verbraucherinteressen betroffen sind, hält sich ATT Umweltsimulation an verbraucherschützende Vorschriften sowie an angemessene Vertriebs-, Marketing- und Informationspraktiken. Besonders schutzbedürftige Gruppen (z.B. Jugendschutz) genießen besondere Aufmerksamkeit.

Kommunikation

ATT Umweltsimulation kommuniziert offen und dialogorientiert über die Anforderungen dieses CoC und über dessen Umsetzung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und anderen Interessens- und Anspruchsgruppen. Alle Dokumente und Unterlagen werden pflichtgemäß erstellt, nicht unlauter verändert oder vernichtet und sachgerecht aufbewahrt. Betriebsgeheimnisse und Geschäftsinformationen der Partner werden sensibel und vertraulich behandelt.

Menschenrechte

ATT Umweltsimulation setzt sich für die Förderung der Menschenrechte ein. Es hält die Menschenrechte gemäß der UN-Menschenrechtscharta[2] ein, insbesondere die nachfolgend genannten:

  • Privatsphäre - Schutz der Privatsphäre.
  • Gesundheit und Sicherheit - Wahrung von Gesundheit und Arbeitssicherheit, insbesondere Gewährleistung eines sicheren und gesundheitsfördernden Arbeitsumfeldes, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.
  • Belästigung - Schutz der Mitarbeiter vor körperlicher Bestrafung und vor physischer, sexueller, psychischer oder verbaler Belästigung oder Missbrauch.
  • Meinungsfreiheit - Schutz und Gewährung des Rechts auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung.

Arbeitsbedingungen

ATT Umweltsimulation hält die folgenden Kernarbeitsnormen der ILO[3] ein:

  • Kinderarbeit[4] - Das Verbot von Kinderarbeit, d. h. der Beschäftigung von Personen jünger als 15 Jahre, sofern die örtlichen Rechtsvorschriften keine höheren Altersgrenzen festlegen und sofern keine Ausnahmen zulässig sind.
  • Zwangsarbeit[5] - Das Verbot von Zwangsarbeit jeglicher Art.
  • Entlohnung[6] - Die Arbeitsnormen hinsichtlich der Vergütung, insbesondere hinsichtlich des Vergütungsniveaus gemäß den geltenden Gesetzen und Bestimmungen.
  • Arbeitnehmerrechte[7] - Die Respektierung des Rechts der Arbeitnehmer auf Koalitionsfreiheit, Versammlungsfreiheit sowie auf Kollektiv- und Tarifverhandlungen, soweit dies in dem jeweiligen Land rechtlich zulässig und möglich ist.
  • Diskriminierungsverbot[8] - Diskriminierungsfreie Behandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Arbeitszeit - ATT Umweltsimulation hält die Arbeitsnormen hinsichtlich der höchst zulässigen Arbeitszeit ein.

Umweltschutz[9] - ATT Umweltsimulation erfüllt die Bestimmungen und Standards zum Umweltschutz, die seine jeweiligen Betriebe betreffen, und handelt an allen Standorten umweltbewusst. Es geht ferner verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um gemäß den Grundsätzen der Rio-Deklaration.

Bürgerschaftliches Engagement - ATT Umweltsimulation trägt zur gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung des Landes und der Region bei, in der es tätig ist und fördert entsprechende freiwillige Aktivitäten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

4. Umsetzung und Durchsetzung

ATT Umweltsimulation unternimmt alle geeigneten und zumutbaren Anstrengungen, die in diesem CoC beschriebenen Grundsätze und Werte kontinuierlich umzusetzen und anzuwenden. Vertragspartnern soll auf Verlangen und im Rahmen von Reziprozität über die wesentlichen Maßnahmen berichtet werden, so dass nachvollziehbar wird, wie deren Einhaltung grundsätzlich gewährleistet wird. Ein Anspruch auf die Weitergabe von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, auf den Wettbewerb bezogene oder sonst schützenswerter Informationen besteht nicht.



[1] Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption von 2003, in Kraft seit 2005
[2] Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, UN-Resolution 217 A (III) von 1948
[3] ILO = International Labour Organization = Internationale Arbeitsorganisation
[4] ILO-Konvention Nr. 138 von 1973 und ILO-Konvention Nr. 182 von 1999
[5] ILO-Konvention Nr. 29 von 1930 und ILO-Konvention Nr. 105 von 1957
[6] ILO-Konvention Nr. 100 von 1951
[7] ILO-Konvention Nr. 87 von 1948 und ILO-Konvention Nr. 98 von 1949
[8] ILO-Konvention Nr. 111 von 1958
[9] Die 27 Grundsätze der „Rio Declaration on Environment and Development“ von 1992 als Ergebnis der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro